SO ENTSTEHT EIN HUT
You can leave your hat on (Joe Cocker)
Ein wahnsinnig sinnliches Lied über Nichtbekleidung ...

Bei meiner Leidenschaft für Accessoires kommen Kopfbedeckungen nicht zu kurz. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass es erst der Hut existiert und dann das Kleid dazu.

Da ich Dingen gerne auf den Grund gehe, war es eine überaus schöne Sache, während meiner Ausbildung zur Schneiderin, einen Modistenkurs und während des Designstudiums auch ein Praktikum in der Hutwerkstatt von Karin Zeisberger zu absolvieren.

Richtig tolle Hüte sind vor allem eins, viel mehr als nur Accessoires zur Bekleidung.

DIE HANDARBEIT
step by step
Das faszinierende am Hutmachen ist für mich nach wie vor, die Kreativität, die man in jeden einzelnen Arbeitsschritt legen kann. Es ist bei jeder Handbewegung möglich etwas neues Unerwartetes entstehen zu lassen. Völlig offen zu sein für das Material und seine Möglichkeiten.

Das Zusammenspiel von Hitze, Feuchtigkeit, Luft und Wolle, Stoff oder Stroh das am Ende ein derartig individuelles Kleidungstück entstehen lässt begeistert mich jedes mal aufs Neue. Die Bildunterschriften erklären im groben Überblick den Fortschritt bis zum fertigen Hut.

1. Filzstumpen aus weicher, langhaariger Wolle, ein sogenannter Blüm
2. Stumpen aus der Nähe
3. Holzform
4. verschiedene Hutrohlinge
5. Hut mit feuchtem Tuch beim Aufbügeln
6. Aufbügeln – Aufziehen auf die Holzform
7. angebügelter Hut
8. Hut mit Ripsband für eine saubere Kante
9. Hut mit auf Hutform mit Hutkrempe
10. Hut um Krempenform gesteckt
11. Hut auf fertig auf Form gesteckt von unten
12. Hut unter der Trockenhaube

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